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Vereinssatzung
§ 1 Name , Sitz
1. Der Verein trägt den Namen „Netzwerk Demenz – Hemer“.
2. Er hat seinen Sitz in Hemer.
3. Er wird in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Iserlohn eingetragen und trägt dann
den Zusatz „e. V.“.
4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Vereinszweck
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins
ist die spürbare Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz in der
Stadt Hemer. Dies soll geschehen durch vielfältige Aktivitäten zur Unterstützung von
Betroffenen und ihren Angehörigen.
2. Der Verein bezweckt die Durchführung insbesondere folgender Aktivitäten:
1. Aufbau eines Demenz – Netzwerkes in Hemer durch Vernetzung aller Akteure aus
den kommunalen, politischen, kirchlichen, medizinisch-pflegerischen und anderen
bürgerschaftlichen Bereichen.
2. Schaffung und Organisation von Begegnungsstätten für Betroffene und ihre
Angehörigen.
3. Durchführen von und Teilnahme an Informationsveranstaltungen, um auf die
besondere Lebenssituation von Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen.
4. Schulung, Begleitung und pflegefachliche Anleitung des ehrenamtlichen
Helferkreises für Menschen mit Demenz.
5. Durchführung von Projekttagen und -wochen
6. Erstellung eines Faltblattes und einer Internetplattform mit Informationen über die
vorhandenen Angebote zur Hilfe und Unterstützung von Menschen mit Demenz und
ihren Angehörigen.
§ 3 Selbstlosigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des
Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
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§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglied kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die seine Ziele
unterstützt.
2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Antrag entscheidet der
Vorstand.
3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod bzw. bei juristischen
Personen durch deren Auflösung.
4. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt
durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von
4 Wochen.
5. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind
insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung
satzungsgemäßer Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über
den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Dem Mitglied muss vor der
Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung beziehungsweise Stellungnahme
gegeben werden. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die
Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu
richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.
§ 5 Beiträge
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der
Mitgliederversammlung. Zur Feststellung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache
Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten
Vereinsmitglieder erforderlich.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
− die Mitgliederversammlung
− der Vorstand.
§ 7 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und einem/einer stellvertretenden
Vorsitzenden, dem/der Schriftführer/in und dem Kassierer/in und bis zu zwei
Beisitzern/innen.
2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende sowie der/die
Schriftführer/in und der/die Kassierer/in. Er vertritt den Verein gerichtlich und
außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
4. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
5. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach ihrer Amtszeit so lange im
Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds
bestellt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Zeitraum bis zur nächsten
Mitgliederversammlung, auf der über die Neubesetzung zu beschließen ist.
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6. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere
folgende Aufgaben:
– schrittweise Umsetzung der im § 1 Vereinszweck genannten Ziele
– Ausführungen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
7. Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer
bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender
Stimme teilzunehmen.
8. Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens drei mal statt. Der/die Vorsitzende
beruft den Vorstand schriftlich per Post oder per E-Mail ein, wenn es die Geschäfte
erfordern. Die Einladungsfrist beträgt mindestens fünf Tage, wobei es zur Fristwahrung
auf die Absendung der Einladung durch den/die Vorsitzende/n ankommt.
Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde und
mindestens 3 Vorstandsmitglieder – darunter der/die Vorsitzende oder der/die
stellvertretende Vorsitzende – anwesend sind.
9. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
10.Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder
fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem
Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste
Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem Vorsitzenden zu
unterzeichnen.
11. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich bzw. für definierte Aufgaben erhalten sie
eine angemessene Entschädigung, die von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
§ 8 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich bis zum Ende des 2. Quartals
einzuberufen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das
Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von 30 Prozent der Vereinsmitglieder
schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt soweit möglich über E-Mail oder
Fax, im übrigen in Textform durch den/die Vorsitzende/n, bei dessen Verhinderung
durch den/die stellvertretende/n Vorsitzende/n unter Wahrung einer Einladungsfrist von
mindestens 2 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Ergänzende
Tagesordnungspunkte können durch die Vereinsmitglieder bis 7 Tage vor der Sitzung
schriftlich beantragt werden.
Die Einladungsfrist zur Mitgliederversammlung beginnt mit dem auf die Absendung des
Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das
Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom
Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
4. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschluss fassende Vereinsorgan. Sie ist
grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser
Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Genehmigung
schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer/innen für die Dauer von zwei
Jahren, die weder dem Vorstand angehören und auch nicht Angestellte des Vereins
sein dürfen. Wiederwahl ist zulässig. Sie prüfen die Buchführung einschließlich
Jahresabschluss und berichten vor der Mitgliederversammlung über das Ergebnis.

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Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über:
a) Wahl, Abwahl und Entlastung des Vorstands
b) Aufgaben des Vereins
c) Beteiligung an Gesellschaften
d) Mitgliedsbeiträge
e) Satzungsänderungen
f) Auflösung des Vereins
5. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne
Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine
Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Enthaltungen und ungültige
Stimmabgaben gelten als nicht abgegebene Stimmen.
6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit wenn nicht
Gesetzt oder Satzung andere Mehrheiten vorschreiben. Bei Stimmengleichheit gilt ein
Antrag als abgelehnt. Die Art der Abstimmung bestimmt der/die Versammlungsleiter/in.
Es ist schriftlich abzustimmen, wenn dies von mindestens einem Drittel der
anwesenden Mitglieder gewünscht wird.
§ 9 Änderung des Zwecks und Satzungsänderung
1. Für die Änderung der Satzung ist eine Zweidrittel – Mehrheit der wirksam
abgegebenen Stimmen erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der
Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt
bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der
Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext
beigefügt worden waren.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen
Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese
Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt
werden.
3. Für eine Änderung des Vereinszwecks ist eine Dreiviertel-Mehrheit aller
Vereinsmitglieder erforderlich.
§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind
schriftlich niederzulegen und von der/dem Vorsitzende/n zu unterschreiben.
§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine Dreiviertel – Mehrheit der wirksam
abgegebenen Stimmen erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger
Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen an die Hemeraner Bürgerstiftung ‚Wenn’s im Leben brennt’
die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige beziehungsweise mildtätige
Zwecke zu verwenden hat.
Hemer, den 27.01.11 ( … Unterschriften )