Am 11. Oktober 2011 veranstaltete das Netzwerk Demenz eine Veranstaltung in der Cafeteria des Seniorenzentrum der AWO mit dem Themenschwerpunkt ‚Gewalt in pflegerischen Beziehungen‘. Die Referentin, Frau Drube, stellt uns freundlicherweise ihre Powerpoint-Präsentation zur Verfügung. Im Vorfeld berichtete der WDR in seiner Sendung Lokalzeit (am 10.10.11) über dieses heikle Thema und interviewte einige Mitglieder des Netzwerkes, um deren Erfahrungen in die Sendung einzubeziehen.

Tipp:
Sollten Sie zu dieser sensiblen Thematik Fragen haben oder Hilfe benötigen, finden Sie kompetente Ansprechpartner beim Sozialpsychiatrischen Dienst des Märkischen Kreises, mit denen Sie Probleme in einem vertraulichen, persönlichen Gespräch erörtern können.

Die Beratungsstellen des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Märkischen Kreises finden Sie:

(für Iserlohn) in Iserlohn, Friedrichstr. 70, Tel. 0 23 71/966 – 8080
(für Hemer) in Hemer, Breddestr. 54, Tel. 0 23 72/5528 – 28 oder -29

 

Information zu der Veranstaltung:

Eine jüngst veröffentlichte Studie der WHO geht davon aus, dass in Europa jährlich 4 Mio. ältere Menschen von Gewalt betroffen sind. Häufig steht diese Gewalt im Zusammenhang mit Abhängigkeitsverhältnissen durch Pflegebedürftigkeit und sie ist Ausdruck der Hilflosigkeit und Überforderung der Pflegepersonen. Eine besondere Belastung stellt die Pflege von Menschen mit dementiellen Erkrankungen dar.

Was können pflegende Angehörige tun, um einer solchen Überlastung vorzubeugen? Wie können Pflegefachpersonen diese Art der Überforderung bei Angehörigen erkennen? Welche Hilfen können Sie anbieten? Was kann eine Pflegefachperson tun, wenn sie selbst überfordert ist? Unter anderem mit diesen Fragen wird sich der Vortrag beschäftigen. Er soll pflegende Angehörige ebenso wie professionell Pflegende für die Problematik sensibilisieren und ihnen Hinweise geben für den Umgang mit den Belastungsfaktoren, die zu Gewalt in pflegerischen Beziehungen führen können.

Wir stehen Ihnen gerne auch für ein vertrauliches Gespräch außerhalb des Vortrags zur Verfügung.

 

Referentin:  Patricia Drube, Altenpflegerin, Referat Altenpflege und Ambulante Pflege, DBfK Nordwest, Essen